Barfuss durch den Winter. Ein Sabbatical in der Lebensmitte. Bildband und Tagebuch einer Reise um die Südhalbkugel

Amazon.de Preis 14.90 (am 21:01 EST- More info)

Beschreibung

Pressestimmen

Wunderschöner Bildband und erlebnisreiches Weltreise-Tagebuch in einem. Nicht nur die eindrucksvollen Bilder, auch die kurzweiligen Anekdoten machen Lust, selbst auf Reisen zu gehen. –FRIZZ Magazin

Beeindruckende Landschaften, intensive Begegnungen, gespickt mit vielen Fotos und interessanten Insider-Tipps zur Planung einer Weltreise. –Frankfurter Rundschau

Von Hongkong nach Bali, über Australien und Neuseeland nach Samoa und letztendlich nach Chile, Argentinien und Uruguay – jede Station ihrer Weltreise wird mit lakonisch-humorigen und doch persönlichen Worten beschrieben. Texter und Creative Director Robert Junker hat die lehrreichen wie witzigen Absätze verfasst. Wer muss nicht schmunzeln, wenn er schreibt ‚Die Atacama ist die trockenste Wüste der Welt. Das wäre sie bis heute auch geblieben, wenn unsere acht Mädels im Bus nicht ständig eine Pinkelpause gefordert hätten‘. –Outdoor-Reise-Magazin

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Robert Junker ist Texter, Creative Director, Wissenssammler, Weltreisender, Gründer und Inhaber einer Werbeagentur und Entwickler der neuartigen Quiz App 9inLine (GRATIS Download im App Store). In seiner Freizeit schreibt und publiziert er im von ihm selbst gegründeten Tusitala Verlag vorzugsweise Bücher, die sich in Form, Größe und Idee von herkömmlichen Veröffentlichungen unterscheiden. Nur ein Jahr nach seinem erfolgreichen Weltreise-Buch ‚Barfuss durch den Winter‘ erschien das ‚Taschenhirn‘, ein unterhaltsames wie praktisches Buch, vollgepackt mit Allgemeinwissen, zum Lernen, Abfragen und Quiz spielen.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

„Today very slow“ ist das erste, was wir von der freundlichen Balinesin nach Betreten ihres Internetshops zu hören kriegen. Und das überrascht uns gleich zweimal.
Zum Einen, weil diese Begrüßung für balinesische Verhältnisse sehr ungewöhnlich ist. Dazu muss man wissen, dass jeder Balinese ein Gespräch mit den üblichen vier Fragen beginnt: 1) Hallo, how are you? 2) Where you from? 3) How long do you stay? 4) Do you need a driver? Möglicherweise hat das indonesische Fremdenverkehrsamt einen Ratgeber mit dem Titel „How to talk to tourists“ herausgegeben, auf dem exakt diese Fragen aufgelistet sind.
Und zum Anderen, weil uns diese Offenheit und Ehrlichkeit schier umwirft. Eine
Internet-Angestellte warnt ihre Kunden vor dem Benutzen ihrer Produkte. Unfassbar.
Das ist vergleichbar mit dem Besuch in einer deutschen Konditorei, in der die Bäckereifachverkäuferin gleich erwähnt: „Unser Brot ist von gestern. Und die frischen Mohnbrötchen sind unten leicht angebrannt!“. In Deutschland undenkbar.
Nicht so auf Bali. Hier leben die ehrlichsten und nettesten Menschen, die uns je begegnet sind. Das liegt vermutlich an ihrem hinduistischen Glauben und an den drei Göttern Brahma, Wischnu und Schiwa, die ihnen Anhängern Lug und Trug verbieten. Und falls sie es doch tun, kommen sie im nächsten Leben als Ratte oder Kakerlake zur Welt.
In welchem Körper der Geist letztendlich wieder geboren wird, hängt dabei entscheidend vom angesammelten Karma ab. Wer im fortgeschrittenen Alter noch mit leerem Seelenbeutel dasteht und trotzdem lügt, darf sich langsam aber sicher an stinkende Abwasserrohre und Duschabflüsse gewöhnen.
Da wir unseren aktuellen Punktestand auf der nach oben offenen Nirwana-Skala nicht kennen, wollen wir diesbezüglich kein Risiko eingehen und ehrlich zu euch sein. Der Grund für diese späte E-Mail ist definitive der oben genannte. „Today very slow“ hörten wir nämlich täglich. Und wenn wir es trotzdem mal wagten, war beim Hochladen einer Seite auch ein Nachmittagsschläfchen drin. Der technische Fortschritt auf Bali war auf halbem Wege eingeschlummert und wir hofften auf australische Besserung.
Doch zuvor fliegen wir gedanklich noch mal zurück nach Hong Kong, eine Stadt, die so hoch gebaut ist, dass wir vom ständigen nach oben gucken Nackenprobleme bekamen. Sitzt man dagegen auf dem Oberdeck eines 100 Jahre alten Doppeldeckerbusses, der über Hochstraßen fährt, wird das Genick entlastet, weil man von dort bequem in die Wohnungen blicken kann, wenn man das denn will…“

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